Die Hauptstadt
Germania: Alleen breit genug, um eine Armee darauf marschieren zu lassen, eine Kuppel groß genug, um eine Kathedrale zu verschlingen. Gebaut, damit sich der Bürger wie ein Detail in der Zeichnung eines anderen fühlt.
Eine filmische Alternativgeschichts-Animationsserie in einer Welt, in der die Achsenmächte 1945 nicht besiegt wurden — sondern fortbestanden und von innen heraus verfielen.
Dies ist keine Verherrlichung des dargestellten Regimes. Es ist eine Studie darüber, was mit gewöhnlichen Menschen, Institutionen und Nationen geschieht, wenn eine auf Herrschaft aufgebaute Ideologie ein ganzes Jahrhundert prägen darf. Jedes in dieser Geschichte dargestellte Regime — unabhängig von der zugrunde liegenden Ideologie — folgt derselben Entwicklung: hin zu Verbrechen, Paranoia und schließlichem Zusammenbruch.
Ein erster Durchgang durch die Hauptstadt, wie sie siebzehn Jahre nach dem Krieg dasteht — jede Allee und jedes Monument nach zeitgenössischen Plänen rekonstruiert.
Material in Produktion — nicht die finale Qualität.
Jede Struktur beginnt als Recherche. Gebäude werden anhand zeitgenössischer architektonischer und dokumentarischer Quellen im wahren Maßstab rekonstruiert, bevor auch nur ein Bild animiert wird.
Germania: Alleen breit genug, um eine Armee darauf marschieren zu lassen, eine Kuppel groß genug, um eine Kathedrale zu verschlingen. Gebaut, damit sich der Bürger wie ein Detail in der Zeichnung eines anderen fühlt.
Da der Gründer versagt, hat die Maschine keine Anweisung für das, was als Nächstes kommt. Ministerien, Parteiorgane und Streitkräfte beanspruchen jeweils das Mandat.
Besetzte Gebiete, Satellitenstaaten und eingefrorene Fronten, wo die Kosten dieses Sieges täglich bezahlt und nirgends gezählt werden.
Neun Episoden, beginnend mit dem Stapellauf des Flugzeugträgers Adler in Wilhelmshaven im Januar 1962 und endend mit einem Reich im Krieg gegen sich selbst.
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