Die Welt

Siebzehn Jahre
nach dem Krieg

Bis 1962 ist der Krieg seit siebzehn Jahren gewonnen, und dieser Sieg frisst sich selbst auf. Das Reich, das einen ganzen Kontinent verschlungen hat, kann ihn nicht verdauen. Was folgt, ist kein Eroberungskrieg, sondern ein Nachfolgekrieg — ausgetragen in Ministerien, Rundfunkstudios und den Straßen einer Hauptstadt, die für tausend Jahre gebaut wurde.

01

Die Hauptstadt

Germania: Alleen breit genug, um eine Armee darauf marschieren zu lassen, eine Kuppel groß genug, um eine Kathedrale zu verschlingen. Gebaut, damit sich der Bürger wie ein Detail in der Zeichnung eines anderen fühlt.

02

Die Nachfolge

Da der Gründer versagt, hat die Maschine keine Anweisung für das, was als Nächstes kommt. Ministerien, Parteiorgane und Streitkräfte beanspruchen jeweils das Mandat.

03

Die Peripherie

Besetzte Gebiete, Satellitenstaaten und eingefrorene Fronten, wo die Kosten dieses Sieges täglich bezahlt und nirgends gezählt werden.

Zentrale Figuren

Diejenigen, die wählen müssen

Die Serie folgt Figuren an den Bruchlinien des Staates — Architekten, Offizieren, Funktionären und den Menschen, deren Leben durch ihre Entscheidungen neu geordnet wird.

Worum es hier eigentlich geht

Jede Ideologie, die Ordnung durch Herrschaft verspricht, endet auf dieselbe Weise. Das ist diese Geschichte, erzählt aus der Perspektive derer, die darin leben müssen.